Berührende Begegnung

Im Zuge der Unterschriftensammlung von letzten Samstag führte ich ein Gespräch mit einem 84 jährigen Mann der exakt ins Bild dieser Initiative passt: Unlängst hatte er von seinem (privaten) Vermieter die Mitteilung erhalten, dass er zwecks Sanierung sein Zuhause in Höngg verlassen muss. Der Senior wirkte auf mich sehr rüstig und wach. Ich teile seine Einschätzung, dass eine Anmeldung in einem Altersheim als Anschlusslösung völlig fehl am Platz wäre. Eine Alterswohnung in vernünftigem finanziellen Rahmen wäre was. – Et voilà! Darum bin ich auf dem Lindenplatz gestanden: Eine solche findet er nämlich nicht.☹️ Die Alternative liegt in einem teurem Appartement für welches er sich nicht freiwillig entscheidet. Das Geld ist das eine. Was mich nachdenklich stimmte, war die Wehmut in seiner Stimme und sein Gefühl des „ausrangiert“ seins.

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